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Dienstag, 6. Oktober 2020

im Urlaub

Warum heißt "Urlaub immer weit weg fahren? Warum sagen wir nicht Urlaub wenn wir zuhause sind? Wenn wir zuhause sind heißt es "ich habe frei" oder "ich habe Urlaub", aber wenn wir sagen "ich bin im Urlaub" dann heißt es immer, dass wir weg sind?


Ich würde auf jeden Fall sagen, das ich als Kind mit meiner Familie viel unterwegs war. Wir hatten einen ausgebauten Sprinter, lange bevor #vanlife zum Trend wurde. Und die Möglichkeiten, die ein Wohnmobil mit sich bringt, haben wir ausgenutzt. Wir Kinder sind am Campingplatz uns selbst überlassen worden und die Eltern sind wandern oder Rad fahren gegangen. 
Warum sind wir immer an den Gardasee gefahren, aber haben nie das eigene Land angeschaut? Das frage ich mich wirklich. Warum hat es meine Eltern und auch uns Kinder nie interessiert mal etwas anderes zu sehen. Uns standen alle Möglichkeiten offen und doch sind wir immer zum gleichen Campingplatz in Italien gefahren. Manchmal sogar mehrmals im Jahr. Und auch wenn ich das Gefühl von "zuhause" an diesem Ort mag, fahre ich mittlerweile lieber an Orte, die ich vorher noch nicht gesehen habe. An denen wir sonst immer vorbei gefahren sind und denen wir keine Beachtung geschenkt haben, weil wir nur unser Ziel erreichen wollten.  

"Thailand war wunderschön, das würde dir auch gefallen. Reise doch mal da hin. Ist wirklich billig und die Strände sind wunderschön." "Warst du schon in den Niederlanden?" "Nö." 

Ich muss nicht weit weg, um neue Dinge zu entdecken. Deutschland bietet so unendlich viele Möglichkeiten. All diese Dinge kann ich sowieso nicht entdecken. Und wenn mir Deutschland mal zu klein wird, dann fühle ich mich als Europäerin und fahre nach Österreich, die Niederlande, Tschechien oder eins der anderen schönen Länder, die ich theoretisch zu Fuß erreichen kann. Und auch wenn ich euch vielleicht dazu inspiriert habe in eurem Heimatland Urlaub zu machen, hoffe ich, dass ihr weiterhin nach Ägypten fliegt, damit die deutschen Strände für mich leer bleiben. 

Bis Bald. Marina.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Nein, ich habe keine Angst.

Ich habe meistens keine Angst. Nicht dass ich besonders waghalsige Dinge tun würde, aber bei den Dingen, die ich tue, fühle ich mich eigentlich immer sicher.

Aber die Welt will mir immer wieder eine Angst aufdrücken. Es gibt immer wieder Situationen in denen ich gefragt werde: "hast du da keine Angst" und meine Antwort ist meistens ein entschiedenes "NEIN". Wenn ich Angst hätte in diesen Situationen, dann würde ich es nicht machen. Aber auch wenn ich selbst keine Angst habe, kann man sie mir natürlich einreden. Wenn andere mir sagen, dass sie sich dann aber um mich Sorgen machen. Mich fragen frage: "aber was ist wenn ... passiert." Vielleicht bekomme ich dann irgendwann Angst in Situationen, die für mich sonst immer komplett unbeschwert waren.

Ja, wahrscheinlich gehe ich auch an viele Dinge etwas naiv heran. Denke an das gute im Menschen und mache Sachen, einfach weil ich Lust darauf habe. Aber auch wenn ich nicht abergläubisch bin und auch nur wenig spirituell, glaube ich an das Gesetz der Anziehung. Und wenn du immer denkst jetzt wird gleich etwas passieren, dann passiert es auch. Ich denke an nichts Schlimmes und so ist mir auch noch nie etwas Schlimmes passiert. 

Und für alle, die sich Sorgen um mich machen. Es sind eure Sorgen, also behaltet sie bitte für euch. Ich mache mir meine Sorgen schon selbst. (oder eventuell auch nicht)


Nein, ich habe keine Angst, wenn ich alleine mit meinem Van irgendwo unterwegs bin und alleine an einem verlassenen Ort stehe. Der Van ist mein zweites, fahrbares Zuhause und ich fühle mich hier unglaublich wohl und frei. Weg fahren zu können verbinde ich mit Freiheit, nicht mit Angst.

Nein, ich habe keine Angst, wenn ich alleine abends/nachts unterwegs bin. Natürlich bin ich vorsichtig, aber dennoch würde ich mein Gefühl in keinster Weise mit Angst beschreiben. Ich fahre auch nachts mit dem Rad überall hin wo ich gerne hin möchte, schaue mir den Sonnenuntergang an oder gehe unter dem Sternenhimmel spazieren.

Und ein weiterer Punkt der mich unglaublich an diesen Aussagen aufregt ist, wenn ich ein Mann wäre, würde mich keiner fragen: "hast du so ganz alleine keine Angst?". 

Bis Bald. Marina.

P.S. NEIN

Freitag, 19. Juni 2020

einsam.


Zwischen alleine sein und einsam sein ist nur ein schmaler Grat. Und auch wenn ich immer sage, ich bin gern alleine bin ich natürlich ungern einsam. Und wie schmal der Grat zwischen diesen beiden ist, habe ich vor allem in den letzten Wochen gemerkt. Ich war quasi gezwungenermaßen lange alleine, aber seit kurzer Zeit bin ich auch ein bisschen einsam. 

Vor einigen Tagen hatte ich wirklich ein starkes Einsamkeitsgefühl und dann habe ich mich bewusst dazu entschieden alleine zu sein. Dann ist auch das Gefühl der Einsamkeit gegangen, weil es für mich (meistens) gut anfühlt alleine zu sein. Nicht einsam. Dadurch dass ich mich bewusst dazu entschieden habe alleine zu sein, war ich plötzlich nicht mehr einsam. Die Entscheidung selbst in die Hand zu nehmen, gibt der gleichen Situation eine andere Bedeutung. 

Bis Bald. Marina.

Sonntag, 24. Mai 2020

Europäerin.

Ich fühle mich als Europäer. Diesen Gedanken habe ich schon länger und doch wird es für mich immer klarer.

Der Moment als die Grenzen aufgrund der Corona-Krise geschlossen wurden war komisch. Ein Teil meiner Familie wohnt im Ausland und zu wissen, dass ich, wenn es ihnen beispielsweise schlecht geht, nicht einfach hinfahren kann, fühlt sich merkwürdig an. 

Es war für mich immer selbstverständlich überallhin reisen/fahren zu können. Den Großteil meiner Sommer habe ich in Italien verbracht und die Wochenenden im Winter war ich viel in Österreich. Einfach loszufahren ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, hat immer zu meinem Leben gehört. Und aktuell muss man sich sogar Gedanken darüber machen, ob man in ein anderes Bundesland reisen darf. Es ist komisch, wenn man sein ganzes Leben Europa sein Zuhause nennen durfte. 

 Irgendwie fühle ich mich eingesperrt auch wenn natürlich Deutschland unendlich viele Möglichkeiten bietet, bin ich es nicht gewohnt nicht einfach das Land verlassen zu können. 

Bis Bald. Marina. 

p.s.  zum Glück sieht die Situation mittlerweile wieder etwas besser aus.

Freitag, 22. Mai 2020

alleine reisen.

Um so mehr ich über meinen Van spreche, über meine Pläne und Träume, die ich in Sachen Reisen habe, kommen immer wieder die selben Fragen bzw. Aussagen. Ich gebe immer die selben Antworten und bin doch erstaut darüber, dass sich anscheinend viele Menschen die gleichen Gedanken machen. Was mich dabei noch viel mehr gewundert hat, es sind Gedanken, die ich vorher noch nie hatte und Themen über die ich mir erst richtig Gedanken gemacht habe, als ich danach gefragt wurde.


"Ganz alleine?" "du willst dann alleine weg fahren?"

Für mich hat es sich immer richtig angefühlt alleine weg zu fahren. Ich verstehe nicht, warum mich so viele fragen ob ich wirklich alleine weg will. Ja, es war immer mein Traum alleine wegzufahren. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich introvertiert bin. Am meisten wundert mich, dass diese Frage oft von Leuten kommen die noch nie alleine verreist sind. Woher willst du wissen, ob es nicht doch toll ist, wenn du es noch nie gemacht hast? Ich habe festgestellt man lernt Ort anders kennen, wenn man alleine unterwegs ist, wenn man sie alleine erkundet und nicht abgelenkt ist von anderen Menschen. Auch ich fahre gerne mit meinem Freund in Urlaub, aber ich bin eben auch gerne alleine unterwegs. 

"Hast du keine Angst, wenn du dann nachts irgendwo alleine bist?" "Ist das nicht gefährlich?"

Ich war schon in unzähligen Campingurlaub. Und ich habe nie komische Situationen erlebt und nein, ich habe keine Angst nachts alleine im Auto zu schlafen. Warum auch? Genauso wie ich alles andere die letzten Jahre alleine gemacht habe, werde ich auch alleine mit dem Van unterwegs sein. Man sagt "Angst ist ein schlechter Berater" und deshalb nehme ich sie einfach nicht als Berater. Ich habe sehr selten Angst vor Situationen und ich bin eher gespannt oder freudig aufgeregt und ich will mich auch keine Angst machen lassen. Ich möchte keine Angst bekommen, nur weil mir diese Frage immer wieder gestellt wird. Für alle die es wissen wollen: "NEIN, ich habe KEINE Angst alleine!"

Bis Bald. Marina.

Donnerstag, 9. April 2020

Lieblings Vanlife Accounts

Ich denke mittlerweile seit Jahren darüber nach einen Van auszubauen und habe diese Jahr das Projekt Vanlife begonnen. Seitdem ich mich dafür interessiere, habe ich allen verfügbaren Content im Internet aufgesaugt, um mich zu informieren und zu inspirieren. Hier kommen jetzt meine Lieblings Vanlifer aus dem Internet. Ich schau mittlerweile fast alles auf Englisch, deshalb sind auch diese Accounts in der Mehrzahl auf Englisch. Ich hoffe, das stört hier keinen.

Youtube

Eamon and Bec
Sie sind für mich das Vanlife-Pärchen, das ich immer sein wollte (aber alleine und in Europa). Sie haben einfach nur Spaß, genießen die Zeit, lernen Menschen kennen und reisen durch die Welt. Ich habe alle ihre Videos innerhalb von ein paar Tagen geschaut und seitdem auch keines mehr verpasst. Die Vlogs sind einfach voll mit guter Laune und unglaublich schönen Eindrücken. Auf jeden Fall auch für Leute zu empfehlen, die nicht unbedingt sehr tief in der Materie stecken und einfach Lust haben auf Reisevideos.

KombiLife
KombiLife verkörpert das Lebensgefühl, das wir alle mit Vanlife verbinden. (Also glaube ich zumindest) Ich habe die letzten Tage/Wochen damit verbracht seine Videos von Anfang an zu schauen. Und wenn ich sagen von Anfang dann mein ich ab Video #1. Ich liebe das Gefühl, das ich bekomme wenn ich Menschen sehe, die ihren Leben einfach leben, ohne sich unnötige Gedanken zu machen. Ben hat das Beste aus seinem Leben gemacht und war wahrscheinlich einer der ersten Vlogger die Vanlife so beleibt gemacht habt.

Freundship
Im deutschsprachigen Raum kommt man um Dominik von "Freundship" nicht vorbei. Ich finde es vor allem unglaublich wertvoll, dass er in seinen Video auch Dinge ausführlich erklärt und man sich gute Tipps abholen kann wenn man selbst beim Ausbauen ist. Das Video wie man den Innenraum mit Filz bezieht habe ich bestimmt schon fünf mal gesehen.

Instagram

Lunalene
Die zwei sind seit diesem Frühjahr auf dem Weg Richtung Süden und machen einfach die tollsten Bilder. Aber ich liebe es auch einfach ihnen zuzusehen wie sie ihr Leben verbringen. Ein Paar, das einfach mit ihrem VW Bus losgefahren ist, wohin sie der Weg auch immer bringen mag. Absolute Empfehlung sind auch ihre Inta-Storys.

divine on the road
Um erfolgreich zu sein mit Vanlife-/Reisecontent sieht es immer so aus, als müsste man ein glückliches, veganes Pärchen sein. Sydney zeigt was mit Girlpower alles möglich ist. Spricht ganz offen über das Leben als Frau alleine in einem Van und lässt in ihrem Podcast kein Thema aus. 

Das sind noch lange nicht alle Meschen mit Van, die ich im Internet verfolge, aber es sind die, deren Inhalte ich nur so in mich aufsauge und bei denen ich nie etwas verpassen will.

Bis Bald. Marina.

Mittwoch, 8. Januar 2020

#Vanlife beginnt jetzt

Seit über 3 Jahren bin ich fasziniert vom Tiny-House-Movement. Ich habe alles in mich aufgesaugt, was ich im Internet finden konnte. Ich habe wahrscheinlich jedes Video angeschaut, das es auf YouTube gibt. Und habe mir schlussendlich einen Grundriss für einen 20 Fuß Schiffscontainer gezeichnet. Mein Plan war, wenn ich nicht meinen Traumstudienplatz bekomme, dann arbeite ich ein halbes Jahr und baue mir dann mein ganz eigenes Zuhause. Einen Schiffscontainer mit Allem was man braucht zum Leben.

Und dann hat sich meine Lebenssituation geändert. Nur zum positiven, aber die Idee einen Container auszubauen war schnell verworfen. Auch wenn mich alles was dazu gehört immer noch unglaublich fasziniert, habe ich meine Energie mehr in meine neue Wohnung gesteckt, als in die Phantasie eines Tiny Houses. 

Mit neuen Situationen kommen neue Träume und andere Möglichkeiten.  Ich habe eine für mich unvorstellbare Möglichkeit bekommen. Meine Eltern geben mir die Chance, meinen Traum zu verwirklichen. In meiner aktuelle Situation ist aus der Tiny House Phantasie ein Van-Traum geworden. Die Vorstellung meine Semesterferien auf der Straße verbringen zu können. Jetzt, wenn ich noch so viel Zeit habe wie sonst nie mehr im Leben. Einfach losfahren zu können, wann immer ich will. 



Heute ist der Start eines unglaublichen Abenteuer. Der Van-Life-Traum wird zu meiner ganz eigenen Realität und ich bekomme tatsächlich ein Auto, um mir meinen Traum zu erfüllen. Ein Auto, das mir die Möglichkeiten gibt auszureis/ßen wann immer ich es möchte. Verfolgt die Reise der nächsten der Jahre. Die Welt steht mir jetzt offener als je zuvor (zumindest alles was man mit dem Auto erreichen kann).

Bis Bald. Marina.

Montag, 14. August 2017

Rovinj - der Zauber der kleinen Stadt


Wer auch immer nach Istrien fährt, auf den warten wahnsinnig schöne Strände und verwinkelte kleine Städtchen. Rovinj ist dabei das Schönste, was ich gesehen habe. Die vielen Gässchen, die kleinen Läden und die entspannte Stimmung bis tief in die Nacht. Wer einige schöne Stunden erleben will, sollte die Fahrt auf sich nehmen und einen Abstecher in die Altstadt des Orts machen. Wenn man die Augen etwas offen hält und um zwei Ecken geht,  findet man abseits von Touristen Orten wunderschöne Terrasse am Wasser.

An nur zwei Abenden hat dieser Ort mich irgendwie gepackt. Und mit etwas Geduld, haben wir unglaublich schöne Plätze gefunden, die den Scharm der Stadt ausmachen.

Natürlich kann man sich an dem Hafen setzen zum essen, aber nur wenn man der klassische Tourist ist. Wollt ihr die etwas andere Seite sehen, dann geht weg von den großen Straßen und setzt euch in eine der kleinen Gassen.

Ganz ungezwungen auf eine leckere Pizza oder doch etwas feiner Essen in einer der zahlreichen kleinen Restaurants. Hier findet jeder, was ihm gefallt. Ich weiß nicht, ob wir einfach immer wahnsinniges Glück hatten, aber schlecht gegessen haben wir nie. 

Die kleine ungezwungene Bar. Wenn man abends im Licht der Kerzen auf einem kleinen Hocker direkt am Wasser sitzt und das Meeresrauschen hört, kann man den Augenblick nur genießen. Dazu habe ich einen der besten Gin Tonic meines Lebens getrunken. So stelle ich mir den Urlaub vor. 


Viel Spaß beim Entdecken von neuen Orten.
Bis Bald.
Marina. ♥

Samstag, 10. Dezember 2016

Irgendwo im Nirgendwo

Wie ich im ersten und bis jetzt auch letzen Wochenrückblick erzählt habe, war ich letzes Wochenende Skifahren. Es waren echt wunderbare Tage und das lag nicht zu letzt an der wunderschönen Unterkunft







Wir haben super spontan gebucht und sind in dieser super süßen Hütte in Brandberg gelandet. Brandberg liegt mitten im Zillertal, oberhalb von Mayrhofen. Ich habe mich in den zwei Tagen schon total in diesen Ort verleibt. Der Kuhstall unter der Wohnung und dass man mit Kaminofen heizen muss, vervollständigt die Atmosphäre. 

Vielleicht fahre ich im Sommer einfach noch mal hin und verstecke mich für ein paar Tage/Wochen in den österreichischen Alpen

Bis Bald.
Marina. ♥

Mittwoch, 14. September 2016

Hunger in Amsterdam?

Besonders wenn man als Gast in einer Stadt den ganzen Tag unterwegs ist, muss man sich irgendwann stärken. Zur Frühstückszeit, zwischendurch und auch abends. Essen ist wichtig und stärkt Körper und oft auch Seele. Für die Seele ist besonders wichtig, dass die Lokation schön ist und das Essen gut. Deshalb möchte ich euch meine Erfahrungen teilen und die besten Restaurants vorstellen, die ich gefunden habe. 

Herrengracht.
Herengracht 435, 1017 BR Amsterdam
So heißt nicht nur ein Kanal der sich durch Amsterdam schlängelt sondern auch ein nettes Café, das direkt am Wasser liegt. Für den kleinem Hunger für zwischendurch und/oder den Kaffee am Nachmittag findet sich hier sicherlich ein gemütliches Plätzchen. Am warmen Tagen auch auf der verhältnismäßig großen Terrasse oder im “heated Garden“. 


Il Pacioccone.
Sint Jacobsstraat 8, 1012 NC Amsterdam
Wenn man sich mal etwas gönnen möchte und auf gehobene italienische Küche steht sollte man an diesem Restaurant nicht vorbei gehen. Auch wenn die Lage nicht ideal ist für ein Lokal, überzeugt es mit sehr gutem Essen. Da der kleine Italiener allerdings nicht mehr als 8 Tische hat, sollte man eventuell vorher reservieren. 



Brix.
Wolvenstraat 16, 1016 EP Amsterdam
Für ein ausgedehntes Frühstück oder auch zum Lunch kann ich dass Brix nur empfehlen. Ein Ort an dem man gerne verweilen möchte. Das Restaurant hat leider keine Außenplätze, lockt aber dafür mit einem Wintergarten in dem man sich gerne auch einen zweiten Kaffee oder Cappuccino bestellt.


da Portare Via. 
Leliegracht 34, 1015 DG Amsterdam
Wenn ihr Lust auf eine super Pizza habe und nicht unbedingt wert auf einen Sitzplatz legt, dass ist das der richtige Laden für euch. Die Pizzeria macht Pizza und Kaffee nur zum mitnehmen oder ihr nehmt Platz auf der kleinen Bank vor dem Schaufenster. Auch wenn es ungemütlich scheint hat es seinen ganz eigenen Scharm praktisch auf dem Gehweg zu sitzen und den Passanten zu zusehen. 

Puccini.
Auch wenn das Puccini von außen nur wie ein Café wirkt, kann es mit seinem Essen echt auftrumpfen. Da es kleine richtige Küche besitzt sind die meisten der Speisen kalt aber trotzdem oder gerade deshalb sehr lecker. Das etwas alternative Café lockt mir seiner Wohnzimmer-Atmosphäre und lädt zum Entschleunigenen ein.


'T Hotel.
Leliegracht 18, 1015 DE Amsterdam
Das kleine Hotel ist nicht nur für Hotelgäste geöffnet, sondern empfängt auch alle anderen gerne. Ich kann euch nur empfehlen, den selbstgemachten Eistee zu probieren. Aber auch alle anderen Sachen, die wir dort probiert haben waren sehr gut. 

Guten Appetit und Bis Bald.
Marina. ♥

Montag, 27. Juni 2016

Travel Guide to London

Tipps für die schönste Stadt der Welt, zumindest nach meinen Erfahrung. :)







Oyster Card

In London geht eigentlich fast nichts ohne die U-Bahn. Wenn man sich schnell und einfach durch die Stadt kommen möchte solle man die Bahn nehmen. Um mit der U-Bahn möglichst günstig zu reisen sollte man sich eine OysterCard kaufen. Mit der diesem Ticket kommt man noch schneller durch die Kontrollen und sie bucht immer automatisch den günstigsten Preis. Die OysrerCard registriert jede Fahrt und errechnet dann den billigsten Preis, so bucht sie beispielsweise nach einer bestimmten Anzahl an Fahren den Tagespreis ab. Und außerdem ist es ein Grund sich einen Cardholder zu kaufen und sich wie ein richtiger Londoner zu fühlen (für ein paar Tage) 

airbnb

Wohnungen über airB&B zu buchen ist kein wirklicher Geheimtipp mehr und es ist auch kein besonderer Tipp für London. Aber wir hatten so eine wunderschöne Wohnung im Zentrum der Stadt gefunden. Als Alternative gibt es auch in der Stadt relativ günstige und schöne Hostels oder Hotels. Es gibt auch immer Herbergen, in denen man sich nur ein Bett im Mehrbettzimmer mieten kann ,so kann man auch als Student sich einen Trip in diese wunderschöne Stadt leisten.


ST.Pauls

Für den Blick über die Stadt muss man nicht unbedingt in das bekannte London Eye steigen. St Pauls ist eine sehr schöne Alternative. Dies ist um einiges billiger und man kann sich gleichzeitig noch die schöne Kirche anschauen. Allerdings muss man bedenken, dass man die Stufen bis in oberste Spitze selbst aufsteigen muss. 

London Eye zum 2. mal

Falls man trotzdem das London Eye nicht verpassen will, solltet ihr ein Angebot nutzen. Entweder gibt es ein tolles Angebot, dass man in den Abendstunden ein zweitens mal fahren darf oder man nutzt eine der Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Attraktionen un London. 



Es war wie immer eine wunderschöne Zeit in London und es wird mit Sicherheit nicht das letze mal gewesen sein, dass ich mich auf den Weg mache. Für mehr Einblicke von der Wohnung, der Stadt und unserer Woche schaut euch das Video an ;) 




Bis Bald.
Marina. ♥

Sonntag, 3. April 2016

München 22.03.16 - 27.03.16 | Vlog







Für mehr Eindrücke, einfach auf das Video klicken oder auf dem Link



Bis Bald.
Marina. 

Freitag, 3. April 2015

London 2015

Tag 1
Dieser Moment im Jahr wenn scheiß Wetter ist, dir vom der Busfahrt alles weh tut und du müde bist, aber du trotzdem glücklich bist und einfach den Augenblick genießen kannst.
Ja, genau, ich fahre wieder wieder nach London und werde euch die nächsten Tage mitnehmen. Mit Worten und Bilder. Mit den Eindrücken, die ich genieße. London durch meine Augen. Wenn ihr Lust habt dabei zu sein, schaut die nächsten Tage einfach rein. 

Heute geht alles los. Ich weiß noch genau als ich mir meinen Timer im Handy gestellt habe und da stand, dass es noch 53 Tage sind. Lange Zeit, die schneller verging als ich gedacht habe. Jetzt sitzen wir alle im Bus und "freuen" uns, dass wir schon ein viertel der Strecke geschafft haben. Komisch ist nur, dass ich mich darauf gefreut habe. Einfach im Bus sitzen und an nichts denken. Nur die Vorfreude zu haben bald wieder in London zu sein. Auf dem kleinen Ikon auf meinem Startbildschirm steht: noch 0 Tage. 


Tag 2
Tag eins, Tag zwei?
Irgendwie komisch wenn man nachts Bus fährt und morgens auf die Fähre geht. 
Der Tag hat angefangen wie der alte aufgehört hat. Mit Bus fahren. Aber auch 18 Stunden sind irgendwann vorbei. 
Nach einem nicht so entspannten Nachmittag (man merkt uns an, dass wir müde sind) wollen wir nur noch Mittagsschlaf machen und duschen gehen. Und unbedingt etwas essen. 

19:58 Uhr. Ja, wir haben es tatsächlich geschafft uns noch einmal aufzurappeln und in die Stadt zu fahren. Jetzt, nicht mehr abgeranz von der Busfahrt, sondern frisch fertig gemacht, geht es nach einmal umsteigen in der Baker Street ab zum Piccalilly Circus. Die Lichter genießen. Die Stadt genießen. Soho erleben. Danach wollen wir einfach nur noch ins Hotel und schlafen. Mal richtig schlafen, nicht im Sitzen und mit Nackenproblemen, sondern in einem Bett. Gute Nacht.


Tag 3
Der Morgen fängt gut an: "Mist, wir haben verschlafen". Also gehts ohne Frühstück ab zur Stadtrundfahrt. Zu den Genickschmerzen, ich hab die Busfahrt anscheinend nicht ganz unbeschadet überstanden, kommt das "super" englische Wetter. Alles halb so schlimm, wir sind schließlich in London. Mit dem Bus geht's quer durch Wistminster, die City of London bis zum Camden Lock Market. Der ist immer eine Reise wert. Auch wenn man da nichts kaufen möchte, lohnt es sich die Häuser und Geschäfte anzusehen. 
Danach gehts erstmal ab ins Harrods. Schönes Einlaufszentrum und fast eine ganze Etage Foodporn. Wer da nicht Hunger bekommt, ist eindeutig Magersüchtig. 
Dann sind wir ins Hotel gefahren und haben unsere Mittagessenspause gemacht. Um dann zu Victoria's Secret zu gehn. An alle, die schlecht sitzende BH's haben, hier wird euch geholfen. Auch Sonntags haben die Geschäfte auf, aber leider nur bis 18:00 Uhr. 
Den Abend haben wir gemütlich ausklingen lassen und haben uns mal eine ordentliche Portion Schlaf gegönnt.

Tag 4
Wir haben es tatsächlich geschafft pünktlich aufzustehen und im Hotel zu frühstücken. Also gehts frisch gestärkt, von einem anständigem Frühstück, zum shoppen. Zwischen 10 und 15 Uhr schafft man viele Läden. Hollister. Topshop. Einige Schuhläden. Ein zweites mal Victoria's Secret. Und vieles mehr. 
Nach einer kleinen Pause brechen wir auf zu einem wunderschönen Abendessen in einem kleinen Italiener, den wir letztes Jahr entdeckt haben. Mitten in Chinatown sitzen wir und beobachten die Menschen, die gestresst durch den Regen laufen. Zu dem kleinen Restaurant werde ich hoffentlich noch einige male wieder kommen. 
Abends setzen wir endlich unseren Plan in die Tat um und gehen gemütlich in einem Pub, ein guten Cider trinken. Im Porcupine lassen wir den Abend ausklingen.  Zumindest fast.  Ein kleiner Abstecher zur Power Bridge muss einfach sein. Am Tag ist die Brücke ja ganz schön, aber nachts is sie einfach der Hammer. Wenn man an der Brüstung steht und die Lichter von London beobachten kann. Die Menschen eilen an  einem vobein und die Sirenen heulen, der Moment ist einzigartig. 
Wie meistens kommen wir viel zu spät nach hause und fallen müde in unsere Betten. 



Tag 5 
Shopping Part 2.
Alles was wir gestern nicht geschafft haben oder einfach nochmal hin wollen, wird heute gemacht.  Der Vormittag war echt erfolgreich. Nach 3 Stunden shoppen brauchen wir erstmal eine Pause und wollen unsere Tüten anstellen.  Nach einer Mittagspause geht's ab nach Covent Garden. Die kleinen Geschäfte und für Londoner Verhältnisse auch kleinen Straßen sind richtig schön und eine willkommene Abwechslung nach den vielen Stunden auf der Oxford Street.  Außerdem habe ich dort ein paar der besten Schuhe ergattern können.  Ja genau, Ich habe jetzt ein Paar der Pharrell Williams Superstars. 
Danach ist mit (fast) alles egal. Deshalb setzte ich mich zum Postkartenschreiben in ein kleines Café. Drei Tische sind wirklich klein, nicht nur für Londoner Verhältnisse. Nach einem kleinen Spaziergang durch Covent Garden bis zur U-Bahn Station Charing Cross fahre ich wieder ins Hotel. 
Alle zusammen gehen wir dann noch einmal in den Pub von Vorabend und genießen ein kühles Bier. Der letzte Abend in Soho ist richtig schön und wir kommen gut gelaunt in Hotel zurück, wo wir noch Koffer packen müssen.




Tag 6
 
Der Tag der Abreise.
Allerdings fahren wir nicht direkt nach hause sondern machen am Nachmittag noch einen Halt in Canterbury. Dort verbringen wir einen Nachmittag im Starbucks. Obwohl das Städtchen echt schön ist und es sich auch lohnt mal einen Blick zu riskieren, wollen wir alle nur noch heim. Zu allem Überfluss, bekomme ich auch noch den Anflug einer Mandelentzündung und habe deshalb noch weniger Lust auf irgendetwas. Sonst ist die Heimfahrt total entspannt. Ich kann relativ gut schlafen und frage mich wies wohl zuhause aussieht, nach dem Sturm der durch Deutschland gezogen ist. 

Fazit der Woche:
London ist immer eine Reise wert und ich werde auch diesmal nicht das letzte mal dort gewesen sein. Die Stadt hat es mir einfach angetan und ich bin immer wieder gerne dort. Wir waren die Woche über im IBIS Hotel beim Wembley Stadion. Ich muss sagen, dass die Lage dort und auch das Hotel echt ordentlich war. Ich würde jetzt nicht mein riesen Lob aussprechen, aber für eine Woche kann man es dort gut aushalten. Dei Lage ist nicht optimal, da man zur nächsten U-Bahn ungefähr 15 Minuten läuft und dann bis in die Innenstadt noch einmal eine gute halbe Stunde unterwegs ist. Dafür bekommt man aber ein Zimmer und ein gutes Frühstück für knapp £70.  


Tschüss London
& bis bald.
Marina.