Donnerstag, 3. Oktober 2019

sehen, hören, lesen - Lieblingskommissare


Schon als ich noch zuhause gewohnt habe, war der standard Spruch von meinem Papa immer: "Hauptsache es gibt paar Tote". Damit hatte er immer Recht und hat er auch immer noch. Ich liebe Krimis und Thriller und wenn ich nach Unterhaltung suche, treffe ich immer wieder auf Serienkiller, Psychopathen und Mörder. Aber weil zu jedem guten Kriminalfall auch ein Kommissar gehört, möchte ich euch heute von meinen aller Liebsten vorstellen.

Hören - Julia Durant
Die Karrierefrau, die wir uns alle zum Vorbild nehmen können. Was ich wahnsinnig sympathisch finde an dieser Figur ist, dass sie nicht die typische, blonde, große, hübsche Frau ist, die eine Hauptrolle bekommt. Sondern einfach eine ganz normale Persönlichkeit mit der man sich super einfach identifizieren kann. Deshalb war ich auch unglaublich traurig als ich auf Spotify alle Hörbücher durch hatte. Die spannenden Fälle die Andreas Franz erzählt haben durchaus Suchtfaktor.


Lesen - Rozzoli and Isles
Wer die Fernsehserie kennt, denkt sich wahrscheinlich, dass es auch nur die hundertste Kriminalserie ist. Aber die Bücher von Tess Geritsen auf denen die Protagonisten der Serie basieren, sind in meinen Augen sehr gut. Ich würde selbst behaupten, dass ich zwar gerne lese aber recht langsam. Ich weiß noch nicht warum, aber diese Bücher haben einen gewissen Sprachfluss durch den ich schneller lesen kann. Wer dann immer noch nicht genug von den beiden hat kann sich natürlich auch die Serie zu gemühte führen.


Schauen - Lie to me
Die wohl beste Kriminalserie, die ich je gesehen habe. Auch wenn der Protagonisten kein Ermittler ist, überführt er Verbrecher und löst Fälle für und mit der Polizei. Mit etwas unkonventionellen Ticks und genauer Beobachtung werden hier die Täter zur Strecke gebracht. Und überraschender Weise kann man sich von den Methoden unglaublich viel für das eigene Leben mitnehmen. Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich aufmerksame andere Menschen und ihre Reaktionen anschaue. Mich auch immer wieder an gewisse Szenen aus der Serie zurück erinnere.

Viel Spaß mit Leichen, Mördern und Ermittlern. Beim Lesen, Hören oder Schauen.

Bis Bald. Marina. 

Dienstag, 17. September 2019

Warum sind alle schwanger, nur ich nicht?

Das Vorurteil, dass wir online alle in einer kleinen Blase leben und sowieso immer nur unsere eigene Meinung bestätigt bekommen, ist wahrscheinlich mittlerweile bei allen angekommen. Und ich würde sagen, es ist Fluch und Segen zugleich. Wir freuen uns bei der eher seichten Unterhaltung, die wir im Internet suchen, immer auf Dinge zu stoßen, die wir gut finden und entdecken dennoch immer neue Dinge, Menschen, Blogs oder Kanäle, die den Anschein machen, als wären sie nur für uns gemacht.

In meiner Internet-Bubble passiert gerade etwas komisches. Während ich gerade mein zweites Studium begonnen habe, mir immer noch gerne Nächte um die Ohren schlage und meine größte Leitung der letzen Wochen (ich habe Ferien) ist, dass ich 2 Bücher gelesen habe, bekommen alle anderen ein Kind. Nicht dass meine Online-Blase meine offline Realität wiederspiegeln würde, aber irgendwie sind alle schwanger. 

Ich freue mich für jede einzelne dieser Frauen, die ich teilweise schon sehr lange online begleite. Auf der anderen Seite sehe ich, wie anders mein Leben verlaufen ist in den letzten Jahren. Ich habe mich nicht für einen sicheren Job und den Einstieg ins "Erwachsenenleben" entschieden (Auch wenn ich nicht sagen würde, dass ich weniger erwachsen bin). Ich bin meinen eigenen Weg gegangen und stelle jetzt fest, dass er anscheinend nicht dem Standard entspricht. Also sehe ich mir aktuell fast täglich Babybauch-Updates, Kinderzimmer-Einrichtungsvideos, Umstandsmoden-Hauls und alles andere was dazu gehört an. 

Und weil alle diese Persönlichkeiten nicht umsonst Influencer genannt werden, mache ich mir natürlich jetzt auch über Themen wie Heirate, Kinderkriegen oder Nestbauen plötzlich mehr Gedanken. Auch wenn ich aktuell nicht weiter von all dem entfernt sein könnte, erwische ich mich dabei, wie ich mir verstelle, wie mein Leben jetzt wäre, wenn ich einen anderen Weg gewählt hätte. Ich kenne genug Leute aus meiner Jugend bzw. Kindheit, die mittlerweile selbst eine Familie gegründet haben. Und stelle auch fest, dass der Gedanke sesshaft zu werden, ein Kind zu kriegen und langsam Nägeln mit Köpfen zu machen, sich für mich nicht mehr so unendlich weit weg anfühlt. Ich kann natürlich schwer sagen, ob es einfach damit zusammen hängt, dass ich tatsächlich auch älter werde oder ob es daran liegt was ich zur Zeit als Unterhaltung konsumiere. Aber wie gesagt, meine Realität schaut aktuell komplett anders aus und darüber bin ich auch sehr froh. 

Also entweder ich suche mir schnell eine Typen, der Bock hat mit mir ein Kind zu bekommen oder ich muss mir eine neue Internet-Bubble suchen. Spoiler alert: es wird wahrscheinlich zweiteres passieren. ;)

Bis Bald.
Marina. 

P.S. Das Bild ist wahrscheinlich der größte Spaß den ich mir seit langem erlaubt habe. Alle die gedacht haben, dass ich schwanger bin, muss ich leider enttäuschen.

Samstag, 14. September 2019

Neuanfang - oder habe ich nie aufgehört?

Ich schreibe seit mittlerweile 6 Jahren diesen Blog. Also mehr oder weniger, weil es kam in letzter Zeit tatsächlich ziemlich wenig. Ich habe zwar nie aufgehört zu schreiben und meine Gedanken in schriftlicher Form zu sammeln, aber anscheinend hatte ich nie das Bedürfnis diese hier öffentlich zu teilen. Seit einiger Zeit denke ich immer öfter darüber nach, was passiert wäre wenn ich niemals aufgehört hätte aktiv zu bloggen? Wäre ich ein junge Frau alla Christina Biluca. Hätte sich die harte Arbeit, aber auch der Spaß ausgezahlt und könnte ich mit meinem Baby mittlerweile Geld verdienen? Ich weiß es nicht und diese was-wäre-wenn-Gedanken bringen mich auch nicht weiter. Aber es verirren sich immer noch täglich Menschen auf diesen Blog und ich freue mich auch immer noch darüber. Also steht der Entschluss fest: ich bin wieder zurück. Mit neuer Motivation. 

Ich würde sagen ich bin reifer geworden, habe mich weiter entwickelt und mache mir jetzt andere Gedanken über andere Themen als noch vor einem Jahr. Trotzdem würde ich sagen, dass mich noch ähnliche Dinge begeistern. Ich werde hier weiter willkürlich meine Gedanken teilen, Mode zeigen und euch ein bisschen an meinem Leben teilhaben lassen. Weil manchmal tut es einfach gut Ding loszuwerden. Andere schreiben dafür wahrscheinlich Tagebuch, aber für mich ist eben seit längerem das Internet mein ganz eigenes Tagebuch. 

Bis Bald.
Marina.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Warum ich gerne alleine bin.



Ich liege gerne im Bett, verbringe Stunden lang vor meinem Computer oder koche mir etwas Aufwendiges. Ich bin gerne allein und genieße es, Zeit mit mir selbst zu verbringen. Wie ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin und wie ich mit ihr umgehe, werde ich euch jetzt erzählen.

Eigentlich denkt man, dass es einfach ist zu erkennen, was man gerne macht. Das ich einfach gerne allein bin, musst ich aber erst lernen. Die Erkenntnis warum es einem nicht so gut geht, warum man heute angestrengt ist oder einen selbst das gute Wetter nicht mit Freunden an See lockt, ist nämlich nicht so einfach wie man denkt. Ich habe lange gebraucht, um für mich festzustellen, dass ich einfach gerne allein bin und es mich nach einigen Tagen anstrengt, wenn ich mir keine Zeit für mich nehmen kann. Einfach mal ein Buch lesen, ein Hörbuch hören oder einen Film schauen. Wenn es euch ähnlich geht oder ihr ein anderes Problem habt, von dem ihr die Ursache nicht kennt, dann hört auf euren Bauch und euer Herz. So bin ich auf die Lösung des Problems gekommen. Wenn man sich dem Problem erst einmal bewusst ist, ist es eigentlich kein Problem mehr. 

Und so gehen ich heute mit meiner Introvertiertheit um. Ja, es ist Introvertiertheit. Das heißt nicht, dass ich ungerne auf Menschen zu gehe oder ich mich in Gruppen nicht wohl fühle. Es heißt, dass es mich auf Dauer anstrengt in Gesellschaft zu sein. Deshalb wissen mittlerweile meine Familie und auch viele meiner Freunde, dass ich manchmal einfach eine Auszeit brauche. Das es nichts mit ihnen zu tun hat, wenn ich für das Abendessen absage und ich im Urlaub auch einfach gerne allein in die Stadt oder an den Strand gehe. Das ist kein Anzeichen für einen Streit oder schlechte Laune, sondern einfach meine Art, meine Akkus wieder aufzuladen und dann mit viel guter Laune wieder zurück zu kommen. 

Auch das Foto hat diesen Beitrag schmückt, ist genau in so einem Moment entstanden. Ich war allein stundenlang auf dem Unigelände unterwegs und habe Fotos gemacht. An einem ruhigen Abend ganz für mich allein. 

Außerdem bin ich wahnsinnig gerne, viel zuhause, weil ich mein zuhause mag. Und ich das Gefühl habe, wenn ich viel Zeit hier verbringe, ich auch mehr Acht auf meine Wohnung geben kann. Meine Wäsche ist dann gewaschen, dass Geschirr verräumt und (fast) alles steht an seinem Platz. Wenn ich viel unterwegs bin, bleibt das alles liegen. Dann lege ich mich einfach nur auf mein Bett, wenn ich ausnahmsweise mal zuhause bin. 

Hört auf euch und euren Körper. Sagt anderen was ihr braucht und was euch gut tut.

Bis Bald.
Marina. ♥

Dienstag, 25. September 2018

Buchempfehlung #1



Untertitel: wie John Stelecky mein Leben verändert hat

Oder: Mein Besuch im Café am Rande der Welt. 

Ich habe die Bücher von Strelecky Ende des letzten Jahres gelesen. Ich habe mich nie dafür entschieden jetzt den Weisheiten und der Lebensweise dieses Autos zu Folgen. Aber doch ist mir immer wieder aufgefallen, dass ich das Buch nicht vergessen kann. Ich habe es nicht aus dem Kopf bekommen. Und auch wenn ich nie bewusst an das Buch gedacht habe, ist mir vor allem im Bezug auf mein Umfeld aufgefallen, wie viele Menschen nicht das im Leben machen, für das sie eigentlich brennen. 

Menschen Arbeiten um zu leben. Stehen jeden Tag auf, um abends gestresst nach hause zu kommen und endlich den freien Feierabend zu genießen. Um irgendwann, wenn das Geld da ist, die eigenen Träume zu erfüllen.

Ich stand am Ende meines Studium und hätte in einen sicheren, gut bezahlten Job starten können. Spoiler Alarm: ich habe es nicht getan. Auch wenn ich mich nie bewusst dafür entschieden habe, John als Vorbild zu nehmen, habe ich das Buch doch nie ganz vergessen. Ich denke mittlerweile, das die Geschichte für mein Unterbewusstsein noch viel bedeutsamer war, als für es für mich schien. Ich habe eine Entscheidung getroffen und bin jetzt an dem Punk an dem ich immer sein wollte. Ich studiere das, von dem ich immer dachte, dass ich dafür viel zu schlecht bin. Ich wohne in der Stadt meiner Träume und führe das Leben mit dem ich glücklich bin. 

Und da man im Nachhinein immer schlauer ist, aber das meistens eher negativ meint, habe ich jetzt erkannt wie John Strelecky mich beeinflusst hat. Natürlich kann ich nur mutmaßen, aber ich weiß nicht ob ich den Mut gehabt hätte alles hinzuschmeißen, ohne diese kleine inspirierende Geschichte von einem Café am Rande der Welt.

Wenn ihr selbst erfahren wollt, was so besonders ist an diesem Buch, dann lest es selbst. Kauft es euch oder leiht es euch aus (einer eurer Freunde/Bekannte hat er bestimmt). Taucht ein in eine ganz besondere Welt, die dieser Autor schafft, auf nur wenigen Seiten, so wunderbar darzustellen. 

Bis Bald.
Marina. 

Samstag, 27. Januar 2018

Inspiration | Brille Update



Nachdem der Blog-Post über meine alte Brille, einer der meinst geklickten Beiträge ist, will ich euch natürlich auch alles über meine neue Brille erzählen. 

Bei meinem Alten Modell wusste ich genau was ich wollte, aber hatte riesige Probleme etwas zu finden, was meinen Vorstellung entspricht. Bei meiner jetzigen Brille bin ich ganz klassisch in ein Brillengeschäft gegangen und habe mich umgeschaut. Ich hatte keine genaue Vorstellung, sondern habe einfach mal durchprobiert was gut zu meinem Gesicht passt. Ich bin überraschenderweise sehr schnell fündig geworden und habe ich gleich in das Modell verliebt.

Meine neue Brille ist von Ray Ban und erinnert mich trotzdem sehr an mein altes Modell. Die Form passt anscheinend einfach am besten zu mir und meinem Gesicht. Ich bin allerdings weg von dem Transparenten und habe mich für die braun melierte Variante entschieden. Für alle, die sich für meine alte Brille interessiert habe, ist das vielleicht auch eine Alternative. Das Modell RB7140 gibt es nämlich auch in transparent.

Außerdem ist mir klar geworden, dass man bei einem Gebrauchsgegenstand den man eigentlich jeden Tag benutzt, auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen sollte. Bei meiner alten Brille habe ich das Gestell sehr billig im Internet bestellt und die Gläser waren auch die günstigsten, die ich gefunden habe. Mit der neuen Brille, dem etwas höherpreisigerem Gestell und den besseren Gläsern merke ich jetzt schon, dass ich meine Brille öfter trage und ich sie viel angenehmer finde. Außerdem waren anscheinend meine alten Gläser einfach falsch ausgemessen. Deshalb empfehle ich entweder zu einem guten Optiker zu gehen oder auch zu einem Augenarzt. Nur so kann es wirklich ein Teil von dir werden. Meine alte Brille war deshalb immer ein Fremdkörper für mich. Und auch wenn ich sehr schnell ein Gestell gefunden hab, sucht solange, bis ihr wirklich zufrieden seid.



Einen guten Durchblick wünsche ich euch.
Bis Bald.
Marina. ♥

Vielen Dank für die tollen Bilder an Johannes und Skaggs.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Berlin Fashion Week



Alles was Rang und Namen in der Branche hat tümmelt sich zur Zeit in Berlin und schaut den Designern der Welt auf ihre Finger, bewundert die Arbeit und beugt sich dem Spektakel. Es ist die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin. Tausende Blogger, YouTuber, Models und Mode-Gurus drängen sich in die Stadt und halten ihre Kameras auf alles was Kleidung trägt.

Auch für mich ist es natürlich ein Traum irgendwann von einer der großen Marken zu den Shows der Designer eingeladen zu werden. Dann in der ersten Reihe zu sitzen und eine Insta-Story von meinem Lieblings Outfit zu machen. Aber ist es wirklich sooo toll wie uns die Medien-Welt versucht uns weiß zu machen? In der Online-Welt ist natürlich alles immer mehr Schein als Sein und keiner schaut 24/7 gut aus und ist immer top geschminkt, die Haare wehen im Wind. So ähnlich stelle ich mir die Fashion Week vor. Wenn es dein Job ist dort zu sein. Den ganzen Tag auf unbequemen Hockern in irgendwelchen Locations zu sitzen, in denen es entweder viel zu heiß oder eben viel zu kalt ist. Um mir dann die Kleidung von den Menschen anzuschauen, die mir zwar das Hotel der nächsten Tage zahlen, aber deren Sachen ich sonst niemals tragen würde. Und die Partys abends kann man auch nur so halb genießen, weil in den hohen Schuhen, die das Outfit perfekt machen, kann man leider nicht tanzen. Außerdem muss ich morgens um 9 Uhr schon wieder bei einer Visagistin sitzen, damit ich zur ersten Show wieder flawless in der ersten Reihe sitzen kann.

Aber genau das ist es, was ich als kleine Mode-Bloggerin gerne einmal erleben will. Um dann nach einer Woche, die sich anfühlt wie eine kleine Klassenfahrt, wieder zurück in mein normales Leben zu kommen. Fashion ist einfach eine Leidenschaft. Und auch wenn ich das Gefühl habe, dass es bei den Shows nur noch darum geht, möglichst extra zu sein, würde ich mir das alles gerne einmal anschauen. Auch wenn ich nur in der fünften Reihe sitzen würde, fände ich es wahrscheinlich wahnsinnig aufregend, wenn die Musik laut wird und das erste Model um die Ecke kommt.

Falls mich jemand einladen möchte. Ich finde auch etwas passendes zum Anziehen in meinem Kleiderschrank.
Bis Bald.
Marina. ♥